Mein Rasen blüht!

Oder: Wie Sie ganz einfach etwas für mehr Artenvielfalt tun können.

Unsere Aktion für mehr Vielfalt im Garten.

Mit unserer Aktion möchten wir nun Gartenbesitzer*innen dazu anregen, im eigenen Garten ein Plätzchen für heimische Blumen und damit auch Nahrung und Lebensraum für viele Insektenarten zu schaffen.

Und zwar ganz einfach, indem man einen Teil des Rasens (oder den ganzen!) nur noch zweimal im Jahr mäht und nicht mehr düngt. Das spart Zeit, Energie und CO2 und blüht schön.

Für dieses Engagement vergeben wir eine kleine Tafel, die im Garten oder am Gartenzaun darüber informiert, warum in diesem Garten nicht mehr alles gemäht wird!

 

Der Hintergrund: Artenschutz

Wie bei unserem Projekt „Wiese im Wandel“ steht auch bei der Aktion „Mein Rasen blüht!“ der Artenschutz im Mittelpunkt – denn auch in Gärten gibt es immer mehr Rasen und damit weniger Flächen auf denen Insekten Nahrung und Lebensraum finden – was zum dramatischen Insektensterben beiträgt.
Deshalb:  jeder Quadratmeter zählt!

Foto rechts: auf dieser Wegerichblüte herrscht großer Andrang!

 

Wegerichblüte mit Käfern, I. Muff-Bongers, crayonne

So geht’s:

Wählen Sie eine Fläche aus, die in Zukunft wachsen und blühen darf. Diese wird jetzt nur noch 2 x im Jahr gemäht. Der Zeitpunkt dafür hängt etwas von der Witterung ab. Richtwerte sind ungefähr Mitte Juni und Mitte September.

Das Mähgut ein bis zwei Tage liegen lassen und dann zusammenrechen und z. B. zum Mulchen um Sträucher verwenden oder kompostieren.

Kleine Flächen lassen sich mit gut mit einer Sichel mähen, größere mit der Sense (Foto) oder Motorsense, letztere am besten elektrisch!

Wegerichblüte mit Käfern, I. Muff-Bongers, crayonne

Geduld!

Die Fläche nicht mehr düngen, denn Wildblumen lieben „magere“ Böden. Rasenflächen werden in der Regel gedüngt, deshalb kann es ein wenig dauern, bis sich eine farbenfrohe Wiese entwickelt – dafür ist es aber auch spannend zu beobachten was sich so alles zeigt.
Für ungeduldige gibt es Wildblumen-Samenmischungen, z. B. beim NABU. Aber auch hier braucht es etwas Geduld – lassen Sie der Natur ihren Lauf und beobachten einfach was sich tut!

 

Drei Möglichkeiten, eine Wildblumenfläche im Garten zu integrieren von vielen!

Gestaltungsideen

Man kann Formen im Rasen stehen lassen (Foto links), oder einen Streifen um Sträucher und Hecken (Zeichnung rechts).
Wenn die ganze Rasenfläche in eine Blühwiese umgewandelt wird, können Wege hineingemäht werden, an deren Ende z. B. ein Plätzchen für den Liegestuhl gemäht wird.

Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Hauptsache die Fläche ist nicht zu klein!

Wir unterstützen Sie gerne mit Tipps und eigenen Erfahrungen. 

Mitmachen!

Wenn Sie bei unserer Aktion mitmachen möchten und die kleine Tafel (DIN A4) im Garten oder am Zaun aufhängen möchten, schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns einfach an.

Wir freuen uns, wenn andere Gartenbesitzer*innen vielleicht durch die kleine Tafel angeregt werden, ihren Rasen ebenfalls teilweise blühen zu lassen!

Aber natürlich freuen wir uns auch über alle, die wir mit unserer Aktion anregen konnten, der wilden Natur in Ihrem Garten ein wenig Raum zu geben – auch wenn Sie keine Tafel aufstellen möchten!

Kontakt:

Telefon: 07326 367

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